Leistungen / Verhinderungspflege und Urlaubsvertretung


Verhinderungspflege und Urlaubsvertretung
Einmal jährlich kann von der Pflegekasse für die Entlastung mitpflegender Angehöriger die Hilfe durch einen Pflegedienst bewilligt werden, um die Pflege z.B. bei einen Urlaub oder bei Krankheit des Angehörigen abzudecken. Ist also die private Pflegeperson im Urlaub oder ist sie durch Krankheit an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegeversicherung die (nachgewiesenen) Kosten einer "Ersatzpflege" für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr, die sogenannte Verhinderungspflege.

Hinweis: Ein Anspruch auf Verhinderungspflege besteht erst, wenn die Pflegeperson den Pflegebedürftigen mindestens 6 Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat.

Versicherte in der sogenannten Pflegestufe 0 können Leistungen der Verhinderungspflege ebenso in Anspruch nehmen. Wenn die Verhinderungspflege von einem ambulanten Pflegedienst übernommen wird, beläuft sich die Leistung auf bis zu 1.612 Euro je Kalenderjahr - andernfalls dürfen die Aufwendungen der Pflegekasse den 1,5fachen Betrag des Pflegegeldes der Pflegestufe nicht überschreiten.

Seit dem 01.01.2015 können zusätzlich für die Verhinderungspflege bis zu 50% des Kurzzeitpflegebetrags (bis 806€/ Kalenderjahr) als häusliche Verhinderungspflege genutzt werden. Der für die Verhinderungspflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine Kurzzeitpflege angerechnet. Damit stehen bis zu 2.418 Euro im Kalenderjahr für die Verhinderungspflege zur Verfügung.

Hinweis: Während der Verhinderungspflege werden bis zu 4 Wochen/ Kalenderjahr 50% des bisher bezogenen Pflegegeldes weitergezahlt. Weitere Schlüsselworte:
Urlaub, Verhinderung, Entlastung, Vertretung


Siehe auch:
  1. Anträge und Formulare für ambulante Pflege
  2. Behandlungspflege - ambulante medizinische Versorgung
  3. Einkaufsmarkt-Werbung
  4. Firmenphilosophie, über uns Stadtschwestern
  5. Häufig gestellte Fragen
  6. Leistungskomplexe Pflegedienst und Hauskrankenpflege
  7. Privat- Pflege und Versorgung
  8. SGB V - Häusliche Krankenpflege
  9. SGB XI - Soziale Pflegeversicherung
  10. SGB XII - Sozialhilfe
  11. Versicherungspflege - Vorsorge und Risikominimierung
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