Informationen / Pflegekonzept.


Unser Pflegekonzept
Die ambulante Hauskrankenpflege der Stadtschwestern, ist ein privater Anbieter von Pflegeleistungen. Als privater Anbieter von Pflegeleistungen sind wir eine selbständig wirtschaftende Einrichtung mit eigenen Geschäftsräumen in Berlin. Unser Ziel und unsere Aufgabe als ambulanter Pflegedienst ist die Pflege, Betreuung und hauswirtschaftliche Versorgung alter, kranker und pflegebedürftiger Menschen in ihrer häuslichen Umgebung. Schwerpunkte unserer pflegerischen Versorgung liegen bei der Betreuung von Patienten nach dem Pflegeversicherungsgesetz SGB XI und der Pflege nach dem SGB XII. Wir pflegen allbezirklich in Berlin und in Brandenburg.
  1. Struktureller Aufbau des Pflegedienstes.

    Unser Pflegedienst garantiert eine ausreichende, gleichmäßige und konstante Versorgung der betreuten Patienten, entsprechend ihres pflegerischen Bedarfs und ihrer individuellen Bedürfnisse. Wir sind zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar und stehen Ihnen persönlich zur Verfügung! Unsere Bürozeiten sind von montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr. An Wochenenden und an Sonn- und Feiertagen sowie außerhalb der regulären Bürozeiten wird ein Bereitschaftsdienst die Erreichbarkeit aufrechterhalten. Über diesen Bereitschaftsdienst ist ständig pflegerisches Fachpersonal erreichbar. Die Pflege und Betreuung unserer Patienten wird unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft durchgeführt. Diese Pflegefachkraft verfügt über langjährige pflegefachliche Erfahrungen in der häuslichen Pflege. Die Stellvertretung verfügt ebenfalls über die gleichen Erfahrungen.

    Zu den Aufgaben der leitenden Pflegefachkraft gehören u.a.:

    1. Die fachliche Planung und Überwachung der Pflegeprozesse.
    2. Die ständige Überwachung der fachgerechten Führung der Pflegedokumentation.
    3. Die Dienst- und Einsatzplanung entsprechend den individuellen Bedürfnissen der Patienten.
    4. Die fach- und personengerechte Einsetzung des Personals unter Beachtung des Mitarbeiterausschlusses.

    Unser Pflegedienst erfüllt die vertraglich vereinbarten personellen Mindestvoraussetzungen entsprechend dem Elften Sozialgesetzbuch. Darüber hinaus legen wir bei der Auswahl der Mitarbeiter größten Wert auf fachliche Qualifikationen, soziale Kompetenz und Teamfähigkeit. Die Aufgaben und Kompetenzen der Mitarbeiter werden in Stellenbeschreibungen geregelt.

    Unser Pflegedienst hat folgendes Mitarbeiterprofil:

    1. examinierte Krankenschwestern/ Krankenpfleger
    2. examinierte Altenpflegerinnen/ Altenpfleger
    3. Pflegehilfskräfte mit Basisqualifikationen
    4. Haushaltshilfen

  2. Organisation des Pflegedienstes.

    Wir erbringen Pflegesachleistungen nach den Leistungen der häuslichen Pflege gemäß dem Pflegeversicherungsgesetz, Leistungen der häuslichen Pflege gemäß dem SGB XII und Leistungen der Haushaltshilfe sowie Pflegeabnahmen nach § 37 Abs. 3 SGB XI und Verhinderungspflegeleistungen. Die Pflege der Patienten wird durch angemessenes qualifiziertes Personal gewährleistet. >>>Der organisatorische Ablauf der Pflege erfolgt in Form von Pflegeteams, um ein Vertrauensverhältnis zum Patienten aufbauen zu können und zu erhalten und um Bezugspflege zu gewährleisten Die Pflege der Patienten wird durch angemessenes qualifiziertes Personal gewährleistet. Der organisatorische Ablauf der Pflege erfolgt in Form von Pflegeteams, um ein Vertrauensverhältnis zum Patienten aufbauen zu können und zu erhalten. Unser Pflegedienst führt zur Feststellung des Pflegebedarfs und der häuslichen Pflegesituation grundsätzlich einen Erstbesuch beim Pflegebedürftigen durch. Sollte sich der Pflegebedürftige in einer anderen Pflegeeinrichtung befinden, so führen wir, wenn möglich, den Erstbesuch und die Pflegeanamnese dort durch. Anhand eines standardisierten Pflegeanamnesebogens werden Informationen zum Pflegebedarf, die Möglichkeiten der aktivierenden Pflege sowie die patienteneigenen Ressourcen ermittelt. Angehörige und andere Bezugspersonen des Pflegebedürftigen werden in die Datenerhebung selbstverständlich mit einbezogen. Grundsätzlich und unbedingt werden die kulturellen, religiösen und sonstigen individuellen Bedürfnisse des Patienten berücksichtigt. Aufgrund der Pflegeanamnese wird in Absprache mit dem Pflegebedürftigen eine Pflegeplanung erstellt, werden Maßnahmen und Pflegeziele festgelegt. Hierbei werden durch uns besonders die Ressourcen des Patienten und die möglichen Leistungen Dritter beachtet. Wichtig ist die ständige Anpassung der Pflegeziele entsprechend den sich ändernden Bedingungen/Gesundheitszustäden beim Patienten.Als Grundlage der Pflegedurchführung dient kein spezielles Pflegemodell, Vielmehr konzentrieren wir uns darauf, dem Patienten die Realisierung der Aktivitäten des täglichen Lebens zu ermöglichen.

  3. Aussage zum Pflegemodell der Stadtschwestern.

    Aus pflegefachlicher Sicht ist jedes etablierte Pflegemodell bemüht, der Individualität des einzelnen Menschen Rechnung zu tragen. So unterschiedlich die jeweiligen pflegetheoretischen Ansätze auch sein mögen, im Kern zielen die auf dem Markt befindlichen Pflegemodelle darauf ab, dem zu pflegenden Individuum ein Höchstmaß an Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit zu erhalten bzw. als Ziel der Pflege zu erreichen. Entscheiden wir uns als Stadtschwestern für ein spezielles Pflegemodell so laufen wir nach unserem Selbstverständnis Gefahr der Einschränkung der individuellen Pflege. Für uns als Stadtschwestern besitzen sie jedoch, bei aller Akzeptanz ihrer pflegefachlichen Ansätze, einen entscheidenden Nachteil in der täglichen Pflegepraxis: Sie beschränken uns in unserem Tun. Wir glauben, daß die Umsetzung einer Pflegetheorie zu Defiziten im Pflegeprozeß und im Umgang mit Menschen führt. Allein aus dem Vorhandensein vieler verschiedener Pflegetheorien sehen wir uns bestätigt, nach einem eigenen Pflegemodell zu arbeiten welches die Essenz ausgesuchter Pflegemodelle widerspiegelt. Daraus folgt zwangsläufig das individuelle Pflegemodell, als Bestandteil des Pflegekonzeptes, der Stadtschwestern. Die konzeptionelle Arbeit am Stadtschwesternmodell wird schrittweise, um Fehlentwicklungen weitestgehend auszuschließen, im Qualitätszirkel erfolgen.Bei Patienten, welche Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz erhalten, wird der vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) empfohlene Pflegeplan in unsere Pflegeplanung mit einbezogen. Als Fertigstellungstermin haben wir uns den Sommer 2009 vorgemerkt. Die Pflegeplanung wird regelmäßig in Bezug auf Effektivität und Effizienz überprüft und in Absprache und unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten und/oder Angehörigen der Entwicklung des Pflegeverlaufs angepasst. Das Ergebnis der Evaluation wird schriftlich dokumentiert. Alle Daten des Patienten und der Pflegeverlauf werden in einem standardisierten Pflegedokumentationssystem festgehalten. Dieses besteht aus dem Stammblatt, der Pflegeanamnese, der Pflegeplanung, dem Pflegebericht und dem Leistungserfassungsbogen. Je nach Besonderheit des Einzelfalles werden weitere Formblätter hinzugefügt. Dieses können u. a. Medikamentenpläne und Dokumentationsbögen für pflegende Angehörige sein. Die Dokumentationsunterlagen werden sach- und fachgerecht geführt und beim Patienten aufbewahrt. Somit sind diese Unterlagen allen an der Pflege des Patienten beteiligten Personen zugänglich. Für etwaige Verlegungen des Patienten in andere Pflegeeinrichtungen, z. B. Krankenhauseinweisungen, wird ein standardisierter Pflegeüberleitungsbogen genutzt, welcher die wichtigsten pflegerelevanten Daten zur nahtlosen Übernahme der Pflege enthält. Angehörige und weitere Pflegepersonen des sozialen Umfelds des Patienten werden in Bezug auf gesundheitsfördernde und sichernde Arbeitstechniken beraten und unterstützt.

  4. Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Pflegedienstes.

    Wir sind ständig bestrebt, unsere Qualität weiter zu verbessern. Aus diesem Grund werden Maßnahmen der internen und externen Qualitätssicherung durchgeführt und dokumentiert.

    Zu den Maßnahmen der innerbetrieblichen Qualitätssicherung gehören:

    1. Sicherung eines regelmäßigen Informationsaustausches aller an den monatlichen Dienstberatungen teilnehmenden Mitarbeiter einschließlich Schulung der Mitarbeiter bezüglich der im Qualitätszirkel erarbeiteten Pflegestandards und Verhaltensrichtlinien. Die Teilnahme aller Mitarbeiter an den monatlichen Dienstberatungen ist Pflicht.

    2. Sicherung von Fortbildungen in den monatlichen Dienstberatungen und durch das Anbieten externer Weiterbildungsmöglichkeiten. Bei festgestellten fachlichen Defiziten hat der Mitarbeiter an entsprechenden externen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen nach Maßgabe durch die Pflegedienstleitung teilzunehmen.

    3. Regelmäßige Durchführung von Pflegevisiten durch die verantwortliche Pflegefachkraft oder deren Vertretung einschließlich Prüfung der Anwendung und Einhaltung von Prophylaxen und von im Qualitätszirkel erarbeiteten Pflegestandards und Verhaltensrichtlinien.

    4. Einsatz eines Qualitätsbeauftragten zur Qualitätskontrolle beim Patienten, zum Setzen, Erarbeiten und Weiterentwickeln von Qualitätszielen. Dieser Qualitätsbeauftragte untersteht direkt der Geschäftsleitung. Dadurch wird ein Höchstmaß an Unabhängigkeit in der Arbeit gesichert. Er unterstützt die Pflegedienstleitung bei der Qualitätssicherung u.a. durch Kundenbefragungen hinsichtlich Zufriedenheit und Wohlergehen. Darüber hinaus ist er ein unabhängiges Kontrollorgan der Geschäftsleitung zur Sicherung vor Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.

    5. Erarbeitung/Weiterentwicklung und ständige Aktualisierung pflegerelevanter Standards und Verhaltensrichtlinien im internen Qualitätszirkel.

    6. Sicherung der Verfügbarkeit von aktueller Fachliteratur und deren Verleih an die Mitarbeiter.

    7. Vorhalten der Möglichkeit elektronischer Weiterbildung unter Zuhilfenahme vitueller Plattformen imInternet.

    8. Führung und ständige Aktualisierung eines Fort- und Weiterbildungsplanes für die Mitarbeiter zur Sicherung einer kontinuierlichen Wissensvermittlung auf der Grundlage neuester pflegefachlicher Erkenntnisse.

    Zu den Maßnahmen der externen Qualitätssicherung zählen:

    1. Mitarbeit im Qualitätszirkel unseres Berufsverbandes (B.A.H. e.V.)
    2. Zertifizierung durch unabhängige Gutachter
    3. Permanente Auftrechterhaltung des Informationsflusses mit Angehörigen und anderen an der Pflege beteiligten Personen (Hausärzte, Kooperationspartner, Nachbarn etc.)
Dieses Pflegekonzept ist kein endgültiges innerbetriebliches Dokument. So wie sich pflegefachliche Anforderungen verändern, pflegefachliche Erkenntnisse weiterentwickeln, die Forderungen des Marktes sich ändern und wir uns als Team "Stadtschwestern" weiter qualifizieren, wird sich auch unser Pflegekonzept weiterentwickeln.
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